Ich kann nicht in Worte fassen, was in mir vor sich geht während ich diesen Blogeintrag verfasse.
Vor knapp 15 Jahren verliebte ich mich (damals zarte 11 Jahre alt) in eine Band und in einen Menschen, der mein Leben für immer verändern würde.
Mit meiner Verrücktheit, meiner Liebe zu ihm, die ja bis vor einigen Jahren noch unverändert anhielt, bin ich bei vielen Menschen oft auf Unverständnis gestoßen. Wieso klebt sie ihre Wände mit Postern zu? Wieso redet sie Tag und Nacht von diesem Kerl? Wieso fliegt sie für ein Wochenende nach England, nur um ein Musical zu sehen?
Wieso kann ich nicht genau sagen… nur, dass ich unendlich dankbar bin für jeden Augenblick, den ich Stephen Gately im meinem Leben haben durfte.
Dass ich unendlich glücklich bin, dass er damals in mein Leben getreten ist. Er war einfach immer da, wenn es mir schlecht ging, aber auch um Glücksmomente mit mir zu teilen, ich konnte ihm alles sagen, alles das, was sonst niemand verstehen konnte.
Dank ihm und Boyzone lernte ich eine Handvoll liebe Menschen kennen, die ich in meinem Leben auf keinen Fall missen möchte. Eine davon habe ich geheiratet. Die andere wird, egal, wie weit wir im Moment vielleicht voneinander entfernt sind, immer so etwas wie eine Schwester für mich sein. Andere streiften mein Leben nur sporadisch. Vielleicht wechselten wir in der Warteschlange vorm Konzert ein paar Worte. Einige wurden so gute Freunde.
Die Zeiten änderten sich. Eine Band trennte sich und kam wieder zusammen. Vielleicht hat sich mein Musikgeschmack in den letzten Jahren verändert. Vielleicht stand ich Stephen auch nicht mehr so nahe wie noch vor ein paar Jahren. Vielleicht bin ich endlich irgendwie erwachsen geworden… doch ich habe immer noch oft an ihn gedacht. Erst neulich wieder gesagt, bei allen Gavins und Jays dieser Welt – ich werde nie wieder jemanden so lieben wie Stephen.
Und dann stirbt er, 33 Jahre alt, einfach so, im Schlaf, soweit ich im Moment weiß von heute auf morgen.
Ich kann schwer in Worte fassen, was das für mich bedeutet. Ich habe Stephen immer wie so eine Art Lichtgestalt gesehen. Er war so ein Mensch… er schien mir immer ein kleines bisschen heiliger, ein bisschen besser zu sein als alle anderen. Ob das der Grund ist, wieso er jetzt so jung sterben musste weiß ich nicht.
Ich werde dich für immer lieben, Stephen.
Danke, danke, danke für alles!



awww…*sniff* das hast du so schön geschrieben, man bekommt wirklich eine idee wie sehr du ihn lieben musst… genau wissen kann man es ja nie, sowas versteht man nicht wenn man es selbst nicht erlebt hat – und selbst wenn, – ich nenne keine namen – ist es nie das selbe…
ich wünsche dir viel trost in der zeit jetzt und viel halt… denk an die schönen momente und dinge… das ist was bleibt. und ich vertraue ja immer darauf, dass man sich eines tages wieder sieht…
[...] von hatte) sehr schnell erfolgreich war und so waren wir schon mitten im Planungsstress als uns die Nachricht von Stephens Tod überrollte. Anders kann man das nicht nennen, denn so etwas ist ein ziemlicher Schock. Wer rechnet [...]