Ich habe die Bilder nur als Links angegeben, falls jemand eine langsame Internetverbindung hat, könnt ihr euch Bilder raussuchen, die euch interessieren.
Tag 1 – Freitag: Ankommen
Spanien war wunderschön. Wir sind zuerst (über Madrid) nach Vigo geflogen, haben dort ein Auto gemietet und sind direkt nach Santiago de Compostella gefahren.
In Santiago haben wir uns dann durch die engen Einbahnstrassen gewurschtelt (zum Glück hatten wir das Navi von Lizzies Vater dabei!) und haben unser Hotel gesucht. Es war ganz schön, abgesehen von dem winzigen „Parkhaus“ – ich trau mich gar nicht es so zu nennen; es war eigentlich nur ein großer Keller – in das ich reinmanövrieren musste.
Aber es ging dann doch ganz gut als ich mich erst mal ans fremde Auto gewöhnt hatte.
Nach einem kurzen Klick erfahrt ihr mehr über den Rest der Woche.
Tag 2 – Samstag: das Ende der Welt
Am nächsten Tag fing dann der Urlaub erst richtig an. Wir haben uns gleich aufgemacht die Küste zu erkunden und sind nach Westen über Noia und Muros bis zum Ende der Welt (Finisterre) gefahren.
Hier ein paar Eindrücke…
… Kirche in Noia, vor der wir einen Kaffee (spanisch – daher Espresso
) getrunken haben
… Strand irgendwo zwischen Noia und Muros
… Leuchtturm am Ende der Welt (Finisterre)
… und wie es da zu Ende ist… nur Wasser soweit man sieht
… soweit haben wir uns an den Rand getraut
… soweit haben wir uns an den Rand getraut
Tag 3 – Sonntag: A Coruña
Nach einer weiteren Nach in Santiago fuhren wir am nächsten Tag nach A Coruña, eine der größten Hafenstädte die an der Nordküste Galiciens liegt.
Das Wetter war leider nicht ganz so schön, aber das war nicht so schlimm, denn wir wollten sowieso in das größte Aquarium Galiciens, dass es hier zu besichtigen gab.
Der Eintritt war an diesem Tag überraschenderweise umsonst, weil man nicht alle Becken sehen konnte. Es gab dennoch viel zu sehen. Zum Aquarium gehörte auch ein AUßenbereich mit Robben und einem kleinen Wasserfall.
Hier einige Fotos aus A Coruña…
… zum Surfen war es nicht zu kalt *hihi*
… kleiner Wasserfall der zum Aquarium gehört
… direkt neben dem Robbenbecken
… und ein schmaler Weg direkt am Wasser …
Tag 4 – Montag: Santiago de Compostela
Am Montag stand dann endlich ein Stadtbummel in Santiago an. Mit unserem kleinen Reiseführer liefen wir den letzten Teil des Pilgerwegs (vom Rand der Innenstadt bis zur Kathedrale) ab und kamen an vielen schönen Bauwerken vorbei.
Dannach gingen wir in den Stadtpark, der wirklich schön war und viele Spaniern zum Joggen einlud. Vielleicht kamen es uns auch nur so viele vor, weil sie viel schneller waren als wir und uns oft mehrmals entgegenkamen. Vom Park aus hatte man auch nochmal einen sehr schönen Blick auf die Kathedral, aber das seht ihr jetzt hier bei den
Eindrücken von Santiago…
… Kathedrale von Santiago de Compostela (passt gar nicht aufs Bild, so groß ist die!)
… Lizzie vor den Markthallen, die wir ganz zufällig entdeckten
… der Platz der Silberschmiede (ganz in der Nähe der Kathedrale)
… Ausruhen im Stadtpark (mit Blick auf die Kathedrale)
… ich habe keine Ahnung mehr wer das ist, aber Lizzie wollte sich mit ihm fotografieren lassen
… Palmen in der Innenstadt – ein ungewohntes Bild für uns
Tag 5 – Dienstag: wunderschöne Aussichten
Wir hatten am Abend zuvor beschlossen, dass wir jetzt lang genug in Santiago übernachtet hatten und checkten deshalb aus (nie wieder in den engen Kellerparkplatz *juhu*) Da kaum Touristen unterwegs waren, würde es nicht schwer werden spontan ein Zimmer zu finden.
Für diesen Tag hatten wir uns eine weitere Bucht im Westen von Santiago vorgenommen und so fuhren wir etwas südwestlich nach Porto do Son wo wir unsere Füße in den Atlantik steckten (ganz schön kalt).
Das Wetter war an diesem Tag wunderbar, wir holten uns fast einen Sonnenbrand.
Der Reiseführer empfahl die Ruinen einer uralten keltischen Siedlung, die südlich von Porto do Son lag, also folgten wir der Strasse und fanden schliesslich das Castro do Baroña. Auf den ersten Blick konnte man nur ein kleines Bistro mit einem kleinen Parkplatz davor erkennen. Ein Wegweise zeigte in den angrenzenden Wald in den ein Pfad führte. Nachdem wir uns an einer Weggabelung falsch entschieden und verlaufen hatten (der wunderbarer Ausblick entschädigte uns
) gingen wir zurück und folgten schliesslich dem richtigen Weg bis wir bei den Steinkreisen ankamen.
Die Steinkreise sind die Grundmauern der keltischen Hütten, die hier vor gut 2000 Jahren standen. Die Siedlung lag direkt am Meer und es war keine Menschenseele dort ausser uns.
Dannach machten wir eine kurze Verschnaufpause und fuhren dann weiter zu einem Leuchtturm am Ende dieses Landzipfels. Er lag in einem Badeort, der wie ausgestorben wirkte (lag auch daran, dass Siesta war). Beim Leuchtturm fanden wir jedenfalls eine Umgebungskarte mit Hinweisen auf schöne Aussichtspunkte. Wir merkten uns den Dolmen de Axeitos und Mirador de la Curota (den Lizzie schon den ganzen Tag sehen wollte). Ein Dolmen ist ein uraltes Massengrab, das 4000-3600 vor(!) Christus „gebaut“ wurde. Nicht sehr groß, aber trotzdem sehr beeindruckend.
Nachdem wir den Dolmen de Axeitos gesehen hatten suchten wir nun den Mirador, denn dieser war auf unserer Landkarte als „besonders schöne Landschaft“ markiert. Das stimmte auch. Der Mirador (Aussichtspunkt) war auf einem ziemlich hohen Berg, den nur eine schmale Strasse hochführte (ohne richtige Absperrung am Rand… *grusel*) aber für den Ausblick lohnte sich die Fahrt! Es war atemberaubend und wirklich einer der schönsten Orte in Galicien!
Wir fuhren dann nach Padron – eine der letzten Etappen des portugiesischen Jakobswegs – und übernachteten dort in einem Hotel. Als wir auf dem Zimmer ankamen und ein wenig im Reiseführer blätterten, stand dort, dass im Restaurants des Hotels bereits König Juan Carlos gegessen hatte!
… Füße im Atlantik (1)
… Füße im Atlantik (2)
… der Weg zum Castro de Baroña
… herrlicher Ausblick den man nur findet, wenn man sich verläuft
mehr Ausblick
… umkehren, andern Weg nehmen und da is auch schon der Eingang zur Siedlung
… diesen ganzen Weg am Strand und durch den Wald sind wir langgelaufen
… ganz schön schwer diese Steinplatten, wie haben die das damals nur gemacht?
… soooo weit konnte man da gucken
… nochmal weit gucken
… und beim benachbarten Berg zog schlechtes Wetter auf
… schönes Flüßchen, dass durch Padron fliesst
Tag 6 – Mittwoch: schlechtes Wetter
An diesem Tag war das Wetter sehr schlecht, deshalb haben wir kaum Fotos gemacht. Wir haben einen weiteren Landausläufer am Atlantik befahren und einige schöne Städte gesehen. In O Grove haben wir dann nach der Siesta das zweitgrößte Aquarium Galiciens besucht. Es war relativ klein im Vergleich zu A Coruña aber auch irgendwie gemütlicher. ![]()
Wir übernachteten dann in Baiona und aßen abends eine Pizza!
Endlich was richtiges zu essen. Vor Pulpo (Tintenfisch) haben wir uns den ganzen Urlaub lang erfolgreich gedrückt!
Eindrück des Regentags…
… Regen
Tag 7 – Donnerstag: noch mehr Keltensiedlungen, Portugal und Tui
Den nächsten Tag fuhren wir weiter nach Süden bis an die portugiesische Grenze, denn dort (wieder hoch oben auf einem Berg) lag eine weitere keltische Siedlung, die wesentlich größer war als das Castro de Baroña. Der Weg nach oben schreckte uns jetzt nicht mehr und oben angekommen gab es einen wunderschönen ausblick und viele Ruinen zu entdecken.
Da es nahe lag machten wir dann noch einen Abstecher nach Portugal und tranken einen portugiesischen Kaffe in Valenca. Die Stadt hatte eine riesige Festungsanlage, die beeindruckend war. Dannach fuhren wir wieder über den Grenzfluss Rio Miño nach Spanien um uns Tui anzusehen. Tui war mein Highlight – die Altstadt scheint (was die Architektur betrifft) im Mittelalter mit der Entwicklung aufgehört zu haben: die Strassen lassen gerade ein Auto durch und die Häuser wirken alt, aber nicht heruntergekommen. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit. Da wir zufällig einen winzigen Parkplatz fanden (es war Platz für VIER Autos!) und es mir so gefiel, suchten wir uns ein Hotel im Zentrum und blieben hier die letzte Nacht unseres Urlaubs.
Den Nachmittag/Abend sahen wir uns in Tui um und besuchten auch die Wehrkirche die direkt neben unserem Hotel lag. Die Städte Tui und Valenca (so stands im Reiseführer) waren ziemlich lang im Konkurrenzkampf um den Grenzfluss und hatten so eine Art Wettrüsten gemacht – daher die große Festungsanlage in Portugal und die Festungsähnliche Kirche in Tui.
Einen schönen Ausblick hatte man vom Garten der Kathedrale aus.
Eindrücke vom Mittwoch…
… wir wollten eigentlich tanken!?
… oben angekommen…
… toller ausblick
… und windig wars da oben
mehr wind
… zwischen den alten Steinen (1)
… zwischen den alten Steinen (2)
… anscheinend verfolgten uns diese Motoradfahrer
… Eindrücke der keltischen Siedlung (1)
… Eindrücke der keltischen Siedlung (2)
… Eindrücke der keltischen Siedlung (3)
… so sahen die keltischen Häuser früher aus (Nachbau)
… Portugal, genauer gesagt die Festungsanlage von Valenca
Valenca (2)
Valenca (3)
… mit Orangenbäumen (1) …
… mit Orangenbäumen (2) …
… kleiner Strand am Rande von Tui
… kleiner Strand am Rande von Tui (2)
Tag 8 – Freitag: auschecken, auto waschen, nach Hause fliegen
Am morgen fuhren wir nach einem letzten spanischen Kaffee in Tui zurück Richtung Vigo. Von dort würden wir wieder nach Madrid und dann nach Berlin fliegen.
Vorher mussten wir allerdings noch das Mietauto waschen und volltanken. Wir nahmen die Autobahn, die zwar ein wenig kostet, aber schnell nach Vigo führt und ehe wir es bemerkten, waren wir am Flughafen und hatten unterwegs nicht eine einzige Tankstelle gefunden. Also kurvten wir eine halbe Stunde suchend umher und wurden nervös. Dazu gab es eigentlich keinen Grund, denn schliesslich schafften wir es pünktlich das Auto abzugeben und zum Flughafen zu kommen – wir waren 2 Stunden vor Abflug am Gate
also superpünktlich und so konnten wir entspannt auf unseren Rückflug warten.


Das erste Foto ist falsch:
) getrunken haben“
„… Kirche in Noia, vor der wir einen Kaffee (spanisch – daher Espresso
Ich muss sagen, ein wenig beneide ich euch. ;o)
Ups… Ich habs geändert.
Danke für den Hinweis.